Extra Mile

Geposted von PS Editors am

Ein externer Akku ist oft die letzte Rettung, wenn unterwegs der Akku des Smartphones zur Neige geht. Worauf kommt es bei den Akkupacks an.

Wenn unterwegs keine Steckdose weit und breit zu sehen ist und der Smartphone-Akku zur Neige geht, ist ein Akkupack die Rettung. Die Energiespeicher versorgen nicht nur Handys mit Saft, sondern können auch Bluetooth-Boxen, MP3-Player und Kameras wieder aufpäppeln. Das Angebot ist groß, im Handel tummeln sich Geräte in allen Preisklassen, vom Billigprodukt für 5 Euro bis zum leistungsstarken Profipack für 40 Euro. Doch nicht immer sollte man sich vom Preis leiten lassen. Teuer ist nicht gleich besser, wichtiger ist, was die externen Akkus - auch Powerbank genannt - draufhaben.

Zuerst die Kapazität: Die wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben, genau wie beim Smartphone-Akku, oder in Wattstunden (Wh). Akkupacks mit bis zu 3000 mAh schaffen höchstens eine Smartphone-Ladung, sind dafür aber leicht und kompakt. Mit bis zu 6000 mAh sind zwei Ladungen drin, je nach Bauart und Abmessungen passen diese noch in die Hosen- oder Jackentasche, das Gewicht fällt kaum störend auf. Ab 10.000 mAh werden Akkupacks schwer und zu groß für Hose oder Jacke, dafür bringen sie Leistung für viele Handy-Ladungen und können auch mal eine ganze Woche lang für Strom sorgen.

Die Herstellerangaben sind dabei aber etwas irreführend, denn nicht alles, was auf den Akkupacks steht, kommt auch beim Smartphone an. Die Nennkapazität entspricht nicht der tatsächlich nutzbaren Kapazität, beim Laden geht zudem Energie verloren. Wenn der Akkupack eine Leistung von 5000 mAh hat und das Smartphone 2500 mAh braucht, reicht das nicht für zwei volle Ladungen. Als Richtwert gilt: von der Herstellerangabe etwa 30 Prozent abziehen, um die tatsächliche Leistung zu ermitteln. 

Kapazität ist nicht alles

Genau so wichtig wie die Kapazität ist die Stromstärke, die in Ampere (A) angegeben wird. Je höher der Wert beim Eingang (Input) und Ausgang (Output), desto schneller fließt der Strom. Ältere und günstige Netzteile für Smartphone-Ladegeräte haben meist Werte um 1 A, Netzteile für Tablets oder Schnellladegeräte bringen mehr, bis zu 2,1 A. Entsprechend sollte auch der Akkupack ausgestattet sein, da das Aufladen sonst ewig dauert. Wichtig: Um ein Tablet zu laden, muss auch die Stromstärke hoch genug sein, 1 A reicht nicht aus. Es lohnt sich also immer, Geräte mit 1,5 A oder mehr zu kaufen. Die laden auch Smartphones schneller auf, wenn diese das unterstützen.

Außerdem lohnt sich ein Blick auf die Ausstattung. Beim Material und Zubehör unterscheiden sich die externen Akkus teils deutlich voneinander. Will man mehrere Geräte gleichzeitig laden, braucht man mehrere USB-Anschlüsse. Kräftigere Akkupacks sollten deshalb zwei oder mehr Steckplätze haben. Nützlich ist in jedem Fall ein beigelegtes Ladekabel mit Micro-USB-Stecker, manche Geräte haben auch einen Lightning-Adapter für Apple-Geräte. Besonders praktisch ist ein fest angebrachtes, kurzes Kabel. Eine LED-Anzeige, die über den Ladestand des Akkupacks informiert, sollte in jedem Fall dabei sein, denn nichts ist ärgerlicher, als bei einem leeren Smartphone festzustellen, dass der Akkupack selbst keinen Saft mehr hat.


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